Am Sonntag, dem 16. November 2025, fand an der Ehrenwand in der Trauerhalle des städtischen Friedhofes die traditionelle Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag statt. Direkt neben den Gräbern der Opfer des Bombenabwurfs vor 80 Jahren erinnert dieser Ort eindrucksvoll an die Schrecken des Krieges und mahnt zu Frieden und Versöhnung.
In seiner Begrüßung ging Stadtbürgermeister Raimund Scharwat noch einmal auf die am 16. März stattgefundene Veranstaltung mit Zeitzeugen der Ereignisse ein und stellte die Leiderfahrung der betroffenen Familienangehörigen, die bis zum heutigen Tage andauern, heraus.
Die Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland hielt die Gedenkansprache in der sie die Bedeutung des Erinnerns und die Verantwortung für eine friedliche Zukunft hervorhob.
In seinen Gedanken zum Tag brachte Pfarrer Michael Zopf von der evangelischen Kirchengemeinde die Hoffnung auf Frieden und ein Leben in gegenseitigem Respekt zum Ausdruck.
Musikalisch wurde die Veranstaltung vom Posaunenchor Emmerichenhain und dem Kirchenchor Hoher Westerwald feierlich umrahmt.
Im Anschluss legten Vertreter der Stadt Rennerod, der Vereine, der Bundeswehr und Institutionen Kränze nieder, um den Opfern ihre Ehre zu erweisen.
Historischer Hintergrund
Vor genau 80 Jahren, am 16. März 1945, wurde Rennerod Ziel eines verheerenden Bombenangriffs. Zahlreiche Menschen verloren dabei ihr Leben, viele Familien wurden auseinandergerissen, und die Stadt trug schwere Zerstörungen davon. Die Gräber der Opfer, an denen die Gedenkfeier stattfand, sind ein stilles Mahnmal gegen Krieg und Gewalt. Sie erinnern uns daran, wie kostbar Frieden ist und wie wichtig es bleibt, sich für ein friedliches Zusammenleben einzusetzen.
Die Stadt Rennerod dankt allen Mitwirkenden und den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Teilnahme an dieser wichtigen Veranstaltung, die ein Zeichen des Erinnerns und der Mahnung für den Frieden setzt.
Fotos: Regine Habel, Nov. 2025


















































